Die meistangebaute weisse Rebsorte der Schweiz
Chasselas auf dem Prüfstand
Text: Anick Goumaz, Fotos: MARION CORREVON, OLIVIER MAIRE, Hans-Peter Siffert / weinweltfoto.ch, z.V.g., S.Rickards

Die einen lieben Chasselas für seine Finesse und Eleganz, die anderen tun ihn als neutral und wenig ausdrucksstark ab. Trotz seiner Stellung als mit Abstand meistangebaute weisse Rebsorte der Schweiz ist seine Anbaufläche seit rund 30 Jahren rückläufig. In einem zunehmend umkämpften Markt und angesichts eines veränderten Konsumverhaltens stellen wir die Frage, welche Zukunft dem Chasselas bevorsteht.
Trotz zahlreicher Stärken blickt auch der Chasselas einer sich immer schneller veränderten Welt entgegen. Die komplexen Rahmenbedingungen erfordern deshalb, die Stärken im richtigen Moment auszuspielen. Auf der einen Seite steht ein treues Publikum, für das Wein zum Alltag gehört und beinahe den Stellenwert eines Grundnahrungsmittels besitzt. Auf der anderen Seite steht eine Kundschaft, die sich weniger festlegt und ebenso gerne eine Flasche Bier oder eine hausgemachte Limonade öffnet wie einen grossen Wein. Die Herausforderung besteht darin, die ersten zu halten und zugleich die zweiten zu gewinnen. Wir haben mehrere Fachleute gefragt, ob der Chasselas diese Balance beherrscht.
Der lokale Klassiker trotzt der Hitze
Lange kursierte das Gerücht, der Chasselas sei ursprünglich aus Ägypten in die Schweiz gelangt. Der international renommierte Walliser Ampelograf Dr. José Vouillamoz konnte diese These 2009 mit einer historisch- genetischen Studie widerlegen. Tatsächlich stammt die Sorte aus dem Genferseebecken. Nachdem sogenannte internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Sauvignon Blanc weltweit verbreitet wurden, richtet sich der Blick heute wieder stärker auf autochthone Varietäten. Diese Entwicklung geht über reines Storytelling hinaus. Sie folgt auch einer pragmatischen Logik angesichts des Klimawandels. Rebsorten, die seit Jahrhunderten in einer Region gedeihen, haben sich an deren Böden und extremen Wetterbedingungen angepasst. Der Chasselas besitzt dabei eine besondere Eigenschaft. Selbst in warmen Jahren steigt der Zuckergehalt seiner Beeren nur moderat. Dadurch bleiben die Weine vergleichsweise leicht und frisch. In Zeiten immer heisserer Sommer ist das ein Vorteil. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Weinen, die leicht gekühlt serviert werden können. Auch in dieser Hinsicht spielt der Chasselas seine Stärken aus.

Traditioneller oder moderner Stil
Selbst bei niedriger Serviertemperatur wirken manche Chasselas überraschend rund. Der Grund liegt häufig in der malolaktischen Gärung. Früher liessen viele Winzer ihre Moste diese zweite Gärung durchlaufen, bei der Apfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Sie brachte in schwierigen Jahren Balance in die Weine.
Olivier Viret, Leiter des Kompetenzzentrums für Weinbau, Spezialkulturen und Pflanzenschutz des Kantons Waadt, weist darauf hin, dass diese Praxis bei Weissweinen weltweit selten geworden ist. «Wir gehören wahrscheinlich zu den wenigen Weinregionen der Welt, in denen die malolaktische Gärung bei Weissweinen üblich ist», sagt er. «Weissweine in Europa und weltweit zeichnen sich in der Regel durch Frische, vor allem bedingt durch eine ausgeprägte Säure und Aromatik, aus, wie sie typisch für Weine ohne zweite Gärung ist. Seit Generationen sind wir jedoch an diesen Geschmack gewöhnt, der ausländische Konsumenten oft überrascht. Meiner Ansicht nach müsste darüber viel intensiver nachgedacht werden. Und was ist mit der Kohlensäure? Für ausländische Konsumenten gilt ein Wein mit Kohlensäure als fehlerhaft. Gleichzeitig könnte es ein grosser Fehler sein, alles in Richtung eines internationaleren Stils zu standardisieren. Denn damit riskieren wir, unsere wichtigsten Konsumenten zu verlieren, die treuen Stammkunden hierzulande.»
Ein Wein mit Innovation
Chasselas erweist sich als erstaunlich vielseitig. Manche Interpretationen sind straff und zitronig, andere zeigen eine rundere, fast buttrige Seite. Dazu kommen Varianten ohne Filtration, mit feiner Perlage, ohne zugesetzten Schwefel oder mit kurzer Maischestandzeit. Gerade im Kanton Waadt, wo die Sorte dominiert, entstehen zunehmend unterschiedliche Stilrichtungen, auch wenn sie bislang eine Nische darstellen. Anfang 2026 organisierte die Interprofession des Waadtländer Weins an der Hochschule Changins mehrere Fachveranstaltungen zur Diversifizierung im Weinbau. «Genau hier liegt ein echtes Problem», sagt Olivier Mark, Präsident des Komitees der CIVV. «Für manche Winzer grenzt es an ein Sakrileg, am Rezept des Chasselas als klassischem stillen Apéro-Wein zu rütteln. Dabei ist der Chasselas kein Kunstwerk, das man unverändert konservieren müsste. Er ist ein Produkt mit beträchtlichem Innovationspotenzial.» Inspiration liefert der Neuenburger Non Filtré. Ausgehend von der meistangebauten weissen Rebsorte der Schweiz ist es den Winzern des Kantons gelungen, einen identitätsstiftenden Wein aufzuwerten. Je nach Jahrgang zeigt er sich fruchtbetonter oder straffer, bleibt dabei jedoch stets unverkennbar im Charakter.
Von der Krise betroffen
Der Markt stellt die Branche dennoch vor Herausforderungen. Im Jahr 2024 tranken die Schweizer rund 18,6 Millionen Liter Wein weniger als im Vorjahr, ein Rückgang von fast acht Prozent. Bei Schweizer Weinen fiel die Abnahme sogar doppelt so stark aus und betrug minus 16 Prozent.
«Der Chasselas ist in Lavaux, was Tee in Asien ist: ein Symbol der Gastfreundschaft.»
Louis-Philippe Bovard
So kündigte das Handelshaus Schenk Ende Januar mehr als 200 Winzern an, dass es die kommende Ernte nicht abnehmen werde. Statistisch gesehen ist der Chasselas besonders stark betroffen. Olivier Mark relativiert jedoch: «In Bordeaux wird kein Chasselas angebaut, und trotzdem haben auch dort viele Weine Mühe, Käufer zu finden. Das Problem ist also grundlegender.» Olivier Viret, Leiter des Kompetenzzentrums für Weinbau des Kantons Waadt, steht im Zentrum eines kantonalen Programms zur gezielten Umstrukturierung des Rebbaus. Konkret geht es dabei auch um Rodungen. «Der Chasselas ist die am stärksten verbreitete Rebsorte. Im Kanton Waadt macht er rund 90 Prozent der Weissweinproduktion aus und etwa 60 Prozent der gesamten Rebfläche. Rein statistisch wird er daher am stärksten von diesen Massnahmen betroffen sein.»
Seit 30 Jahren rückläufig
Der Rückgang der Chasselas-Flächen begann jedoch lange vor der aktuellen Krise. Seit rund drei Jahrzehnten nimmt die Anbaufläche kontinuierlich ab.
Eine Bundesverordnung aus dem Jahr 2002 förderte den Ersatz von Chasselas und Müller-Thurgau durch andere Sorten, um die Wettbewerbsfähigkeit im stärker wachsenden Rotweinsegment zu verbessern. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend im Wallis, wo die Fläche seit den frühen 90er Jahren massiv zurückgegangen ist. Nach Angaben des Kantons Wallis hat sich die Anbaufläche des Chasselas von 1875 Hektar im Jahr 1991 auf 743 Hektar im Jahr 2024 verkleinert. Das entspricht einem Rückgang von rund 60 Prozent. Die Bundesverordnung von 2002 hat diese bereits eingesetzte Entwicklung zusätzlich beschleunigt. Die Statistik zeigt dies deutlich mit einem markanten Einbruch der Flächen zwischen 2002 und 2007. Ein kleiner Teil dieser Rebberge wurde durch andere Kulturen ersetzt. Insgesamt hat sich die Rebfläche des Kantons zwischen 1991 und 2024 um rund zwölf Prozent verkleinert. Der grösste Teil der aufgegebenen Chasselas-Parzellen wurde jedoch mit anderen Rebsorten neu bepflanzt. Am stärksten profitierte Petite Arvine, deren Fläche zwischen 1991 und 2024 von 39 auf 269 Hektar anstieg. Es folgen Savagnin Blanc, im Wallis als Heida oder Païen bekannt, sowie Syrah, Cornalin und Merlot. Diese Jahre waren zudem geprägt von der Einführung der sogenannten Verbesserungsrebsorten im Walliser Weinbau. Dazu zählen Gamaret, Garanoir, Galotta, Diolinoir, Ancellotta und Carminoir. Über diese Entwicklung, die auch den autochthonen Walliser Sorten wie Petite Arvine und Cornalin zugutekommt, dürfte sich kaum jemand beklagen.

Fendant im Bergkanton
«Das Image des Fendant hat sich in den letzten Jahren klar verbessert.»
Fabienne Seewer
Im Wallis ist der Chasselas unter dem Namen Fendant bekannt. Historisch gesehen ist er dort allerdings ein später Gast, wie der Ampelograf José Vouillamoz erläutert: «Das Genferseebecken, die Wiege des Chasselas, war seit jeher für wirtschaftlichen Austausch mit anderen Regionen offen. In Neuenburg, Genf und Freiburg ist der Chasselas mindestens seit dem 18. Jahrhundert die wichtigste weisse Rebsorte. Das Wallis hingegen blieb bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend in einer Art wirtschaftlicher Selbstgenügsamkeit. Erst 1849 wurde die Sorte auf Wunsch des Staatsrats eingeführt.» Im Wallis bevorzugt man allerdings die Bezeichnung Fendant, eine der zahlreichen Varianten der Rebsorte. Die kantonale Gesetzgebung schreibt vor, dass ein Fendant ausschliesslich aus Chasselas bestehen muss. Damit unterscheidet sich die Regelung von vielen anderen Appellationen, in denen ein Wein bereits dann nach einer Sorte benannt werden darf, wenn sie mindestens 85 Prozent der Cuvée ausmacht
Vom Massenwein zum Sommelierliebling
Die intensive Produktion im vergangenen Jahrhundert prägte lange das Image des Chasselas. Viele betrachteten ihn als einfachen Massenwein. Heute hat sich die Situation deutlich verändert, wie Olivier Viret betont. Diese Vorurteile erinnern an jene, die lange auch den Gamay begleiteten, dessen Ruf durch den Beaujolais Nouveau stark gelitten hatte. Die französische Rotweinsorte erlebt jedoch seit einigen Jahren eine deutliche Aufwertung, nicht zuletzt dank der Qualität der zehn Crus des Beaujolais, die von immer mehr Sommeliers hochgeschätzt werden.
Auch in der Gastronomie hat sich die Wahrnehmung des Chasselas spürbar gewandelt. Der Sommelier Jérôme Aké Béda, Direktor des Restaurants «Le Chalet» am Mont-Pèlerin im Kanton Waadt und zusammen mit Pierre-Emmanuel Buss Autor des Buches «99 Chasselas à boire avant de mourir», stellt fest: «Die Meinung der Sommeliers über Chasselas hat sich stark verändert. Die Wahrnehmung in der Gastronomie ist klar positiver. Viele Sommeliers schätzen Chasselas als idealen Begleiter zu feinen Gerichten. Seine subtile Aromatik erlaubt eine präzise Verbindung von Wein und Küche. Und für Sommeliers, die ihren Gästen gerne eine Geschichte erzählen, ist Chasselas ein wunderbares Instrument. Er erzählt von Geologie, Klima und Tradition. In der Schweiz ist er der Terroirwein schlechthin.»
Inspiration aus dem Burgund
Die feine Struktur macht Chasselas zu einem besonders transparenten Ausdruck seines Terroirs. Boden, Lage und Mikroklima prägen seinen Charakter deutlich. Gerade in Regionen wie Lavaux oder Dézaley rücken einzelne Parzellen stärker in den Fokus.
«Sie ist eine grosse Terroirrebe, die von Natur aus wenig Zucker und damit moderaten Alkohol hervorbringt.»
Maxime Sother
Wie im Burgund spricht man zunehmend über Böden, Expositionen und spezifische Lagen. Jérôme Aké Béda beobachtet seit Beginn seiner Tätigkeit in der Schweiz eine zunehmend ernsthafte Entwicklung hin zum Terroirwein: «Die Arbeit in Regionen wie Lavaux oder Dézaley hat den Blick auf diese Rebsorte grundlegend verändert. Heute spricht man von Parzellen, von Böden und von Expositionen, ganz ähnlich wie bei den grossen Rebsorten des Burgunds.» Auch wenn das Burgund oft als Referenz für grosse Chasselas-Terroirs gilt, ist der Weg zu einer klar strukturierten Herkunftspyramide nach diesem Vorbild noch lang. Im Kanton Waadt kennen und verstehen nur wenige das System der Grands Crus und Premiers Grands Crus wirklich. Zwar existieren Bezeichnungen wie Dézaley Grand Cru AOC oder Calamin Grand Cru AOC, doch fällt es ihnen bislang schwer, sich tatsächlich an der Spitze einer solchen Qualitätshierarchie zu etablieren. Zudem finden sich Weine mit diesen Herkunftsbezeichnungen mitunter zu Preisen, die vor allem auf den Detailhandel ausgerichtet sind. Sie spiegeln weder die Mühen der Handarbeit in den steilen Terrassenlagen noch das Prestige einer klar definierten Grand-Cru-Parzelle wider.
Der richtige Preis
Viele Fachleute sind überzeugt, dass Schweizer Weine häufig unter ihrem Wert verkauft werden. Gerade der Chasselas leidet noch immer unter seinem Ruf als einfacher Alltagswein. Nathalie Favre, Generalsekretärin des Mondial du Chasselas und der USOE (Union Suisse des Œnologues), bestätigt: «Die Produzenten werden sich zwangsläufig mit der Preisfrage auseinandersetzen und ihre Weine höher positionieren müssen. Der Trend hin zu Qualität statt Quantität hat bereits eingesetzt und wird sich weiter verstärken.»
«Die Branche muss Chasselas noch sorgfältiger behandeln. In Neuenburg gewinnt insbesondere der Non Filtré zunehmend an Bedeutung im Markt.»
Henry Aloys Grosjean
Auch Olivier Viret sieht darin eine logische Entwicklung: «Ein grosser Teil unseres Weinbaus gehört zur sogenannten heroischen Weinbaukategorie. In Regionen wie den Kanarischen Inseln oder im Aostatal wird diese Arbeit längst im Preis berücksichtigt. Dort hat man den Konsumenten vermittelt, dass die Mühen im Weinberg ihren Wert haben. Auch bei uns entsteht ein Premiumsegment. Hat Chasselas dort seinen Platz? Ohne Zweifel. Eine Flasche für hundert Franken ist sehr ambitioniert. Doch wenn die Nachfrage vorhanden ist, wird sich das einstellen. Voraussetzung wäre eine Weiterentwicklung der AOC, vor allem im Kanton Waadt, um echte territoriale Grands Crus wie Calamin oder Dézaley klar zu definieren. Dann wird sich der Preis durchsetzen, weil das Produkt selten, begehrt und lagerfähig ist.»

Die Magie gereifter Jahrgänge
Ein oft unterschätzter Trumpf des Chasselas liegt in seinem Alterungspotenzial. Allein dieser Aspekt macht die Königsrebe zu einem einzigartigen Schatz. Zum dritten Mal in Folge präsentierte der Mondial du Chasselas unter der Leitung von Nathalie Favre an der neulichen Messe Wine Paris gereifte Jahrgänge. «Sie wecken Neugier und helfen uns, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die Reaktionen sind stets sehr positiv, und nicht selten werden die Weine mit Chardonnays aus dem Burgund verglichen.» Junge Weine erinnern an weisse Früchte, Zitrusfrucht und Blüten. Nach fünf bis sieben Jahren entwickeln sich Noten von Wachs und Honig. Mit zunehmender Reife treten Aromen von Nüssen und Trockenfrüchten hervor. In grossen Jahren kann ein Chasselas mehrere Jahrzehnte faszinieren.
Diese Entwicklung sorgt bei Verkostungen immer wieder für Überraschung und weckt oft auch emotionale Reaktionen. Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel zu seiner Zukunft.
16 Facetten von Chasselas
Domaine Louis Bovard, Cully
Dézaley Grand Cru AOC Médinette 2023
Ein beeindruckender Chasselas mit komplexem, ausdrucksstarkem Bouquet. Grüne Apfelnoten, Zitrusfrüchte und reife Birne verbinden sich mit mineralischen Nuancen und einem Hauch von Anis. Am Gaumen saftig und präzise, getragen von feinen Bitterstoffen, die Struktur verleihen.
33 Fr. | domainebovard.com
Weingut Seewer, Susten
Valais AOC Fendant 2024
Sehr expressive Aromatik mit intensiver Frucht, begleitet von mineralischen Nuancen und weissen Blüten wie Jasmin. Am Gaumen harmonisch zwischen reifer Frucht und lebendiger Säure, mit einer leicht salzigen Note im Abgang.
14.50 Fr. | weingutseewer.ch
Château de Malessert Sother Vins, Féchy
La Côte AOC Premier Grand Cru 2022
Vielschichtiges Bouquet mit Noten von Kernobst, kleinen weissen Blüten und mineralischen Akzenten. Der sonnige Jahrgang bringt Fülle, ohne die Frische zu verlieren. Saftig und elegant im Finale.
18 Fr. | chateaudemalessert.ch
Caves du Château d’Auvernier, Milvignes
Neuchâtel AOC Non Filtré 2025
Die mineralische Prägung steht im Vordergrund. In der Nase Noten von Kernobst. Am Gaumen verbinden sich Feuerstein und ein Hauch Birnensaft zu einem charaktervollen Gesamtbild.
13.60 Fr. | chateau-auvernier.ch
Jacques und Aurélia Joly, Grandvaux
Lavaux AOC Blanc de Blancs Brut
Schaumwein nach traditioneller Methode aus Chasselas und Charmont. Ein Jahr Hefelager bringt dezente Brioche-Noten. Am Gaumen lebendig mit klarer Linie und frischer Spannung.
28 Fr. | cave-joly.ch
Cédrick Bardin, Pouilly-sur-Loire
Pouilly-sur-Loire AOP 2024
Eine der wenigen französischen Appellationen mit Chasselas. Straff, elegant und von Frische geprägt, inspiriert vom Stil der benachbarten Sauvignon-Blanc-Weine.
Preis auf Anfrage | domaine-cedrick-bardin.fr
Domaine La Colombe, Féchy
De Facto 2025
Pétillant Naturel aus Chasselas. Trübe Farbe, feine Perlage. In der Nase Williamsbirne, florale Noten und ein Hauch von Zündholz. Am Gaumen lebendig, feine Bitterstoffe.
21 Fr. | lacolombe.ch
Anima, Vevey
Lavaux AOC Prisme 2023
Ein gastronomischer Chasselas aus zwei unterschiedlich vinifizierten Mosten. Der Ausbau prägt das Bouquet mit Noten frischer Trauben. Am Gaumen würzig mit Anklängen von Marzipan.
51 Fr. | anima-vins.ch
Hanspeter Ziereisen, Efringen-Kirchen Gutedel
Alte Reben Jaspis
10 hoch 4 2020
Legendärer Wein eines Winzers, der sich intensiv für die Anerkennung des Chasselas einsetzt. Harmonische Verbindung von Struktur, Dichte und Mineralität.
148 Fr. | weingut-ziereisen.de
Domaine Pura Me Movent, Bougy-Villars
La Côte AOC Vieilles Vignes 2015
Goldene Farbe mit aromatischen Anklängen an Birnenbrand. Am Gaumen dicht und komplex, getragen von lebendiger Säure und harmonischer Reife.
36 Fr. | puramemovent.com
Intercellar, Lausanne
La Côte AOC Chasselas 2022
Im Holz ausgebaute Chasselas sind selten ausgewogen. Diese Version überzeugt mit feinem Barriqueton, der den klaren Primäraromen Raum lässt und dem Wein Präzision und Balance verleiht.
22 Fr. | intercellar.ch
Domaine de Beudon, Fully
Valais AOC Fendant 2004
Ein erstaunlich frischer Duft trifft auf dezente Röstaromen. Am Gaumen gereift, doch lebendig, mit feiner Spannung zwischen Frische und zarten Toastnoten.
30 Fr. | beudon.ch
Domaine de la Guérite, Gy
Genève AOC Chasselas de la Guérite 2023
Gelbfruchtiges Bouquet mit feinen Hefenoten aus dem Ausbau und der malolaktischen Gärung. Am Gaumen rund und lebendig zugleich, mit stimmiger Balance zwischen Fülle und Frische.
11 Fr. | laguerite.ch
Provins
Valais AOC Fendant Pierrafeu 2024
Zarte Aromen von Zitrone, Mandarine und weissen Blüten. Am Gaumen harmonisch und klar, das Finale ist geprägt von klarer Mineralität.
14.90 Fr. | provins.ch
Château Maison Blanche, Yvorne
Chablais AOC Yvorne Grand Cru 2016
Vielschichtiges Aromenspiel aus süssen und orientalischen Gewürzen. Frische und geschmeidige Fülle greifen harmonisch ineinander und verleihen dem Wein bemerkenswerte Tiefe.
30 Fr. | maison-blanche.ch
Sélection Comby, Chamoson
Valais AOC Fendant 2024
Ausdrucksvolle Nase mit Birne, Quitte und einem Hauch Zitrusschale, dahinter mineralische Nuancen. Ein feiner Kohlensäureimpuls im Auftakt betont den frischen, lebendigen Stil.
15 Fr. | vins-comby.com