Die Jury
Neben den Redakteuren von VINUM wurden diesmal auch Kolleginnen und Kollegen anderer Medien angefragt und um ihr Votum gebeten. Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland, Weinfachleute im Allgemeinen, Vertreter von Verbänden. Dazu gab es eine Vorschlagsliste mit über 40 Namen und die Möglichkeit, auch eigene Nominierungen anzufügen. Wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Es wäre kein Problem gewesen, die Ergebnisliste auf 30 oder auch 40 Persönlichkeiten zu vergrössern. Am Ende wurden alle Stimmen ausgezählt und ohne Platzierungen ausgewertet. Die Reihenfolge ist also keine Wertung, sondern Alphabetisch. Auf die Watchlist wurden Namen gesetzt, die von den Jurorinnen und Juroren genannt wurden, die es aber (noch) nicht in die Top 25 geschafft haben. Aber, und das zeigt der Blick auf das Vorjahr, es ist nicht mehr weit. Denn immerhin drei von fünf der letztjährigen «High Hopes» sind in diesem Jahr bei den wichtigsten Persönlichkeiten dabei. Das zeigt doch recht deutlich, dass es in der deutschen Weinszene Bewegung gibt.
Nächstes Jahr ist geplant, auch die VINUM Leser am Votum teilhaben zu lassen. So wird sich ein noch klareres Bilde zeigen. Was sich jedoch nicht ändern wird: Journalistinnen und Journalisten sind in der Jury willkommen, können aber nicht selbst gewählt werden. Denn Vetternwirtschaft soll gar nicht erst aufkommen.